Ergebnis des Expertenchats Impotenz und sexuelle Funktionsstörungen
Sexualität ist ein wesentlicher Bestandteil menschlicher Erfahrung. Doch häufig treten Probleme im partnerschaftlichen Sexualleben auf. Sexuelle Funktionsstörungen führen fast immer zu Spannungen in der Beziehung. Der Partner fühlt sich nicht ausreichend geliebt, zurückgestoßen und das eigene Selbstwertgefühl beginnt zu leiden.
Dem Experten wurden insbesondere Fragen zur Erektilen Dysfunktion, vorzeitigen Samenerguss und Penisverkrümmung gestellt. Die ersten beiden Erkrankungen sind häufig psychischer Natur, welche mit Hilfe einer Therapie begegnet werden können. Sollten körperliche Ursachen bei der Erektilen Dysfunktion zugrunde liegen, so kann man dem entweder medikamentös entgegenwirken oder als letzten Schritt durch eine Prothese ein halbwegs normales Sexualleben ermöglichen. Sexuelle Funktionsstörungen bei Frauen werden seltener thematisiert, dass heißt aber nicht, dass sie seltener auftreten. Was früher häufig diskriminierend als Frigidität bezeichnet wurde, hat viele Ursachen. Neben körperliche Erkrankungen sind häufig frühe sexuelle Erfahrungen und Missbrauch der Grund für eine gestörte Libido. Hier kann ein Sexualtherapeut helfen.
Medikamente als Ursache!?
Weiterhin wurde die Wechselwirkung mit Medikamenten wie Antidepressiva und blutdrucksenkenden Mitteln angesprochen. Diese können sich negativ auf die Libido auswirken und gar zur Erektilen Dysfunktion beim Mann führen. Hier lohnt häufig in Absprache mit dem behandelnden Arzt der Wechsel des Mittels. Allgemein sollte man nicht aus Scham davor zurückschrecken einen Arzt oder Therapeuten aufzusuchen, denn eine gesunde Sexualität ist wichtig für die seelische Gesundheit und eine stabile Partnerschaft.
