BKK Faktenspiegel Krankenstand
Im vergangenen Jahr kam es gegenüber 2006 wieder zu einem leichten Anstieg der Fehlzeiten bei den Beschäftigten. Durchschnittlich 12,8 Tage waren Beschäftigte 2007 arbeitsunfähig gegenüber 12,4 Tagen 2006. Gegenüber dem Jahr 1991 - dem ersten Jahr der gesamtdeutschen Erhebung - mit knapp 25 Tagen haben sich die Fehltage je Beschäftigten damit nahezu halbiert.
Mehr als verdoppelt haben sich hingegen in den letzten 30 Jahren die Krankentage aufgrund psychischer Erkrankungen. Hiervon überproportional betroffen sind Arbeitslose. Teilzeitbeschäftigte - mittlerweile arbeitet jeder sechste Beschäftigte in Teilzeit - sind dagegen im Schnitt seltener oder kürzer krank. Sie fehlten im Jahr 2007 mit durchschnittlich 12,2 Krankentagen weniger als alle pflichtversichert Beschäftigten mit 12,8 Tagen. Allerdings gibt es hier große Schwankungen zwischen einzelnen Berufsgruppen: Während Fahrer, Postverteiler, Lagerarbeiter, Bürohilfskräfte, Sozialarbeiter, Helferinnen und Helfer in der Krankenpflege bei Teilzeittätigkeit weniger häufig krank sind als der Durchschnitt der entsprechenden Berufsgruppe, weisen Verkäuferinnen, Kassiererinnen und Datenverarbeitungsfachleute in Teilzeitbeschäftigung mehr Arbeitsunfähigkeitstage auf als Vollzeitangestellte.
