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Impfung gegen die Neue Grippe (H1N1) 

Die beste Möglichkeit, sich gegen eine Infektion mit der Neuen Grippe H1N1 (bekannt als sog. Schweinegrippe) zu schützen, ist die Impfung. Ab der 44. KW soll der Impfstoff in allen Bundesländern verfügbar sein. Jedes Bundesland hat dafür eigene Impfpläne aufgestellt. Die Ständige Impfkommission (STIKO) und die Weltgesundheitsorganisation empfehlen zunächst medizinisches Personal, chronisch Kranke und Schwangere vorrangig zu impfen. Grundsätzlich kann sich jedoch Jeder freiwillig impfen lassen. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen.

Schwangeren wird ein Impfstoff ohne verstärkende Substanzen (= Adjuvantien) angeboten; nach ärztlicher Beratung können aber auch adjuvantierte Impfstoffe im Einzelfall gereicht werden. Adjuvantien machen den Impfstoff länger haltbar und verstärken den Impfschutz. Für Kinder von sechs Monaten bis zehn Jahren ist die zweifache Impfung mit jeweils halber Dosis vorgesehen. Größere Kinder und Erwachsene erhalten zunächst eine volle Impfung.

Fachleute des Robert-Koch-Instituts (RKI) und des Paul-Ehrlich-Institut (PEI) unterstreichen die Impfempfehlung der Bundesregierung: Alle drei Impfstoffe seien sicher, geprüft und wirksam. Keiner der Impfstoffe sei dabei besser oder wirksamer. Alle Impfstoffe sind von der Europäischen Union nach gleichen Prüfkriterien zugelassen worden.

Länder informieren über Impfpläne
Informationen zu Ihrem Bundesland finden Sie dazu unter http://www.neuegrippe.bund.de. Bitte wenden Sie sich mit speziellen Fragen an die dort angegeben Hotlines.
Über das Infotelefon des Bundesgesundheitsministeriums erhalten Sie zudem allgemeine Informationen: 030 346 465 100 (Mo - Fr 8 bis 18 Uhr). Über Einzelheiten zur Impfung informieren die Länder und Landkreise in den nächsten Wochen.

Rechtzeitige Impfung schützt
Derzeit sind in Deutschland rund 23.000 Menschen an der Neuen Grippe erkrankt. Die Krankheitsverläufe sind aktuell vergleichsweise mild. Experten des RKI und des PEI raten mit Blick auf das hohe Mutationsrisiko des H1N1-Erregers zur Impfung. Bislang konnten noch keine Mutationen beobachtet werden. Mit wachsenden Erkrankungszahlen und schwereren Erkrankungsverläufen ist nach Einschätzung der Fachleute jedoch spätestens zur normalen Grippezeit zu rechnen.

 

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(Der Artikel wurde am 19.10.2009 verfasst)

Artikel aus: impfung-gegen-die-neue-grippe-h1n1

Ausdruck vom 30.07.2010 19:19 Uhr


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